Großer Spiegelrahmen aus fein geschnitztem und vergoldetem Holz, Venedig, 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Beschreibung:
Der Spiegelrahmen zeichnet sich durch die Eleganz venezianischer Schnitzereien aus der Blütezeit des 18. Jahrhunderts aus, die sich durch eine fließende Linie und ein ornamentales Repertoire auszeichnet, das Voluten, Blattwerk und Rocaillen-Muster mit einer fast durchbrochenen Leichtigkeit kombiniert. Das geschwungene Profil, das durch Locken und Gegenkurven akzentuiert wird, begleitet die vertikale Entwicklung des Werks, während die ursprüngliche Vergoldung – warm, leuchtend, auf Bolus aufgetragen – den dekorativen Reichtum wiedergibt, der typisch für die Lagunenwerkstätten der Zeit ist. Der breite Rahmen, der auf mehreren Schnittebenen gegliedert ist, erzeugt ein Spiel von Licht und Schatten, das die plastische Tiefe und die Ausführungsqualität hervorhebt.
Die monumentalen Proportionen deuten auf eine Platzierung in repräsentativen Räumen hin, wo der Spiegel als szenografisches Element diente, das den Raum vergrößern und das Licht reflektieren konnte.
Höhe 220 cm, Breite 118 cm
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