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Santa Cäcilia und zwei Cherubinen, Lucas de la Haye, genannt Luca Fiammingo (Nivelles, 1612–Rom, 1682)

Codice: 456080
9.900
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Autor: Lucas de la Haye (Nivelles 1612 – Roma 1682)
Epoche: 17. Jh.
Kategorie: Religiöse Gemälde
Aussteller
Antichità Castelbarco
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Santa Cäcilia und zwei Cherubinen, Lucas de la Haye, genannt Luca Fiammingo (Nivelles, 1612–Rom, 1682) 
Beschreibung:
Lucas de la Haye, genannt Luca Fiammingo (Nivelles, 1612–Rom, 1682) Santa Cäcilia und zwei Cherubinen Öl auf Leinwand 118 x 91 cm. – Mit Rahmen 129 x 102 cm. Expertise von Prof. Emilio Negro (Bologna) Dieses suggestive Gemälde, das wir Ihnen gerne präsentieren, zeigt im Zentrum der Komposition die Heilige Cäcilia, die römische Adlige, die später zum Christentum konvertierte und eine hochgeschätzte Figur im Barock war, da sie die Schutzpatronin der Musik, der Instrumentalisten und der Sänger ist; sie wird hier als prächtige Jungfrau dargestellt, gekleidet in königliche Gewänder und beschäftigt mit dem Spielen eines Musikinstruments, bewacht von engelhaften Präsenzen. Schön und evokativ ist das Detail ihres nach oben gerichteten Blicks, der von einem mystischen und göttlichen Licht durchstrahlt wird, da die Heilige durch die Musik zum Göttlichen aufsteigt. Hinsichtlich der stilistischen Merkmale ist anzumerken, dass das vorliegende Gemälde einem fähigen Meister des Hochbarock zugeschrieben werden kann, und zwar, basierend auf der Verwendung warmer und ausgewogener Töne zur Abmilderung der Chiaroscuro-Kontraste, toskanischer oder römischer Herkunft. Der fähige Autor muss daher innerhalb der zentralitalienischen Barockkultur gesucht werden, beeinflusst vom dekorativen Glanz des großen Giovanni Battista Gaulli, genannt il Baciccio, und ebenso von der klassischen Neuerzählung Raffaels, die in den ersten Jahrzehnten des 17. Jahrhunderts zunächst vom Bologneser Guido Reni und später in Rom vom fähigen Andrea Sacchi umgesetzt wurde. Die Züge einiger Fremder, die im selben Zeitraum in Rom tätig waren, dürfen nicht außer Acht gelassen werden, unter ihnen ist es angebracht, die Werke von Simon Vouet zu nennen. Dies erklärt, warum in unserer Leinwand sowohl die gebildete Bologneser Kultur von Reni, Francesco Albani und Domenichino zu spüren ist, als auch die fortschrittlichere römische Malerei des 17. Jahrhunderts, die sich aus der Kenntnis der besten Werke von Pietro da Cortona ableitet: die tendenziell warmen Töne dieser S. Cäcilia und zwei Cherubinen antizipieren tatsächlich die salonartige Raffinesse, die den transalpinen „Barocchetto“ (Rokoko) vorwegnimmt, d. h. jene à la page Kunstströmung, die von der gebildeten römischen Aristokratie des 17. Jahrhunderts sehr geschätzt wurde. Wenn wir uns die kompositorischen Details ansehen, ist es leicht, im Gemälde den modus pingendi des fähigen Lucas de la Haye, genannt Fra Luca Fiammingo (Nivelles, 1612- Rom, 1682), eines Meisters mit raffinierten Fähigkeiten, der im 17. Jahrhundert in Italien tätig war, zu erkennen. Da er ein Karmelitermönch war, waren seine Werke sehr gefragt von seinem Orden sowie von Adligen und reichen Kaufleuten der Zeit; Als Beweis für die hier vorgeschlagene Zuschreibung genügt es, unsere Leinwand mit anderen Werken von Lucas de la Haye zu vergleichen, wie zum Beispiel die Himmelfahrt der Jungfrau (1) und vor allem die Vision der Heiligen Teresa von Ávila (2), beide in Montecompatri (Kirche S. Silvestro) und die Dornenkrönung Christi (3) (Kloster S. Maria della Scala) und wieder Santa Teresa von Ávila hat die Vision des Engels (4) (Kirche S. Maria della Scala, Rom). In den hier aufgeführten Gemälden, ebenso wie in unserem, zeigt sich die typische Malerei des flämischen Meisters, fantasievoll und klassizistisch, mit warmen Farben und Lichtreflexen realisiert, aber bereit, auch römische und emilianische Einflüsse mit lockerer Natürlichkeit aufzunehmen. (1) https://catalogo.beniculturali.it/detail/HistoricOrArtisticProperty/1200236918 (2) https://catalogo.beniculturali.it/detail/HistoricOrArtisticProperty/12002369203 (3) https://catalogo.cultura.gov.it/detail/HistoricOrArtisticProperty/12005154304 (4) https://catalogo.beniculturali.it/detail/HistoricOrArtisticProperty/1200225041 ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN: Das Werk wird durch einen schönen vergoldeten Rahmen vervollständigt und ist mit einem Echtheits- und Garantiesteller versehen. Wir kümmern uns um den Transport der gekauften Werke und organisieren diesen sowohl für Italien als auch für das Ausland über professionelle und versicherte Spediteure. Es ist auch möglich, das Gemälde in der Galerie von Riva del Garda zu besichtigen. Wir freuen uns, Sie dort begrüßen zu dürfen, um Ihnen unsere Sammlung von Werken zu zeigen. Kontaktieren Sie uns unverbindlich für weitere Informationen. Folgen Sie uns auch auf : INSTAGRAM https://www.instagram.com/galleriacastelbarco/?hl=it FACEBOOK https://www.facebook.com/galleriacastelbarco/