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Niccolò Berrettoni (Macerata Feltria, 1637 – Rom, 1682), Madonna mit Kind und Engeln

Codice: 455149
3.600
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Epoche: 17. Jh.
Kategorie: Religiöse Gemälde
Aussteller
Ars Antiqua SRL
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Via Pisacane, 55, Milano (MI (Milano)), Italien
+39 02 29529057
http://www.arsantiquasrl.com
Niccolò Berrettoni (Macerata Feltria, 1637 – Rom, 1682), Madonna mit Kind und Engeln 
Beschreibung:
Niccolò Berrettoni (Macerata Feltria, 1637 – Rom, 1682) Madonna mit Kind und Engeln Öl auf Kupfer, 26 x 20,5 cm Die kleine Kupferplatte – ein zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert für die Andachtsmalerei bevorzugter Träger wegen seiner glatten Oberfläche und der Lebendigkeit der Farbwiedergabe – stellt die Heilige Jungfrau dar, die in einer offenen Landschaft sitzt und das Jesuskind hält, während ein Engel einen Prozessionskreuz hält und Putten sich oben zwischen dem Laub hervorwagen. Das kleine Format und die Kostbarkeit des Trägers deuten auf eine private Bestimmung hin, für ein Kabinett oder ein häusliches Oratorium. Die Komposition fügt sich in die große römische Tradition der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts ein, die sich Carlo Maratta zuordnet, dessen einer der feinfühligsten Interpreten Niccolò Berrettoni war. Nachdem er um 1670 nach einer ersten Ausbildung in Pesaro bei Simone Cantarini nach Rom gekommen war, trat Berrettoni in die Werkstatt Marattas ein und wurde 1675 in die Accademia di San Luca aufgenommen. Zu seinen Hauptwerken zählen die Fresken für die Villa Cattani Stuart mit dem Zyklus der Aurora, wo sich langgestreckte Figuren vor rosafarbenen Himmeln gegen einen leuchtenden und raffinierten Klassizismus abzeichnen. Der Vergleich mit der größeren Leinwandversion, die im britischen National Trust aufbewahrt wird, ist für die Zuschreibung entscheidend. Der kompositorische Aufbau ist derselbe – Jungfrau in der Mitte, Kind im Schoß, eine kleine Figur, die das Kreuz reicht – mit einigen Unterschieden. Es handelt sich nicht um eine einfache Kopie: Berrettoni hat die Komposition für das kostbare Format des Kupfers frei neu gestaltet, die Erzählung vereinfacht und die affektive Süße der Szene intensiviert.