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Flämische Schule, frühes 18. Jahrhundert

Codice: 454334
1.750
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Autor: Scuola fiamminga
Epoche: Frühes 18. Jh.
Kategorie: interne
Aussteller
DEQU.ART
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Via Novara, 6, Omegna (VB (Verbania)), Italien
+393293194887
https://www.dequart.com/
Flämische Schule, frühes 18. Jahrhundert  Übersetzt
Beschreibung:
Flämische Schule, frühe Jahrzehnte des 18. Jahrhunderts Der Zahnzieher Öl auf Eichenholz, 27 × 21 cm Antiker geschnitzter und vergoldeter Holzrahmen, 43 × 36 Interessante und lebendige Genremalerei, die einen Zahnzieher darstellt, ein ikonografisches Thema von großem Erfolg in der flämischen und holländischen Malerei zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert. Das Werk zeigt einen Quacksalber, der einer sitzenden Frau, umgeben von neugierigen und ironischen Volksfiguren, einen Zahn zieht. Die Innenraumgestaltung, beleuchtet von einem warmen, intimen Licht, vermittelt effektiv die Atmosphäre nordischer Tavernen und volkstümlicher Kontexte. Die Komposition, die sich auf ein ausgewogenes Spiel von Diagonalen und eine braune Palette mit rötlichen und grünen Akzenten stützt, unterstreicht die typische narrative Sensibilität der flämischen Spätbarockmalerei. Besonders gelungen ist die psychologische Darstellung der Charaktere, die in karikaturistischen und theatralischen Ausdrücken erfasst sind, nach einer Tradition, die aus der Genremalerei des 17. Jahrhunderts stammt. Die Figur des Zahnziehers ist eines der bekanntesten Motive der nordischen Genremalerei. Das Thema entstand im 16. Jahrhundert und entwickelte sich besonders in Flandern und den Niederlanden. Es hatte eine doppelte Funktion: Szenen des täglichen Lebens zu beschreiben und eine subtile moralische Satire gegen Quacksalber, volkstümliche Naivität und falsche Ärzte zu bieten. Künstler wie Gerrit Dou, Adriaen Brouwer, Jan Steen, David Teniers der Jüngere und später Cornelis Dusart trugen zur Verbreitung dieses Themas bei, das oft in rustikalen Interieurs oder geschäftigen Märkten angesiedelt war. Die Szenen der Zahnextraktion waren bei europäischen Sammlern wegen ihres anekdotischen, theatralischen und moralisierenden Charakters besonders beliebt. Im 18. Jahrhundert wurden solche Kompositionen weiterhin von flämischen Werkstätten repliziert und neu interpretiert, wobei der Geschmack für volkstümliche Erzählungen und narrative Lebendigkeit erhalten blieb. Das Werk weist Elemente auf, die der flämischen Produktion des frühen 18. Jahrhunderts zugeordnet werden können. Die Eichenholzunterlage erinnert sofort an die nordische Tradition, ebenso wie die Detailgenauigkeit im Alltäglichen und in den physiognomischen Ausdrücken, die weichen Chiaroscuro-Effekte sowie die volkstümliche und theatralische erzählerische Atmosphäre. Erhaltungszustand: Gemälde in gutem Allgemeinzustand, mit physiologischen altersbedingten Spuren, die dem Epoche entsprechen. Antiker, zeitgenössischer, reich geschnitzter und vergoldeter Rahmen. ?? Alle unsere Werke werden mit einem ausführlichen Echtheitszertifikat geliefert. ?? Professionelle Verpackung und versicherter Versand, um maximale Sicherheit während des Transports zu gewährleisten. ?? Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte unter +39 329 319 4887 – [email protected] ?? Möglichkeit von VIDEOANRUFEN und direkten Besichtigungen nach Vereinbarung in MAILAND und BORGOMANERO (NO). ?? Weitere Informationen und Fotos: www.dequart.com IG - FB @dequ.art  Übersetzt