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Spanien, 16. Jahrhundert, geschnitztes Relief mit dem Heiligen Rochus

Codice: 449693
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Epoche: 16. Jh.
Kategorie: 500
Aussteller
Ars Antiqua SRL
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Via Pisacane, 55, Milano (MI (Milano)), Italien
+39 02 29529057
http://www.arsantiquasrl.com
Spanien, 16. Jahrhundert, geschnitztes Relief mit dem Heiligen Rochus  Übersetzt
Beschreibung:
Spanien, 16. Jahrhundert Geschnitztes Relief mit dem Heiligen Rochus Polychromes und vergoldetes Nussbaumholz, 53 x 25 cm Diese Skulptur fügt sich vollständig in die reiche spanische Tradition der Imaginería ein, d. h. der polychromen und vergoldeten religiösen Skulptur. Im 16. Jahrhundert etablierte sich diese Tradition als die Hauptsprache des iberischen Glaubens und verband das spätgotische Erbe mit den neuen Strömungen der Renaissance. Die Ästhetik dieser Zeit manifestiert sich in der Suche nach formaler Ausgewogenheit und Feierlichkeit, unter Beibehaltung der besonderen Aufmerksamkeit für ausdrucksstarke Frömmigkeit und die Kraft der Volumen, die die kastilische und andalusische Kunst des 16. Jahrhunderts kennzeichnet. Das Werk aus Nussbaumholz, einem edlen Material, das wegen seiner Kompaktheit und seiner besonders für feine Schnitzereien geeigneten Maserung sehr geschätzt wird, zeigt den Heiligen Rochus, einen der beliebtesten und am meisten verehrten Heiligen, insbesondere in Spanien, der als Schutzpatron gegen die Pest angerufen wird. Er wird mit seinen klassischen Pilgerattributen (dem Wanderstab und dem kurzen Mantel) dargestellt und im ikonischen Gestus gezeigt, wie er die Beulenpestgeschwür am Oberschenkel offenbart. Von einem Cherub von links unterstützt, präsentiert er zu seinen Füßen den treuen Hund, eine Erinnerung an die wundersame Versorgung, die er während seiner Isolation erhielt. Die spanische Schule des 16. Jahrhunderts verwandelt diese Symbole in eine plastische Erzählung von schlichter Monumentalität, in der der Realismus der Wunde mit der Heiligkeit der vergoldeten Gewänder verschmilzt und ein Gefühl von Würde und Hingabe vermittelt. Jedes Detail – von der Gelassenheit der Falten der Gewänder bis zur Solidität der Körper der Protagonisten – spiegelt eine tiefe spirituelle Empfindsamkeit und eine außergewöhnliche technische Meisterschaft wider. Die Tradition dieser Holztafeln entwickelte sich aus dem Retablo, dem großen monumentalen Altarbild, das in Spanien im Gegensatz zur in Italien vorherrschenden Malerei zu einer komplexen, vollständig geschnitzten und vergoldeten architektonischen Struktur wurde. In einer Zeit, die von der Notwendigkeit geprägt war, die Gläubigen zu unterweisen, investierte die spanische Kirche massiv in Holzskulpturen: Das Relief bot eine Dreidimensionalität, die das Heilige fast greifbar machte und die Vermittlung von Dogmen durch die visuelle Kraft des geschnitzten Holzes erleichterte.  Übersetzt