Wunderschönes Ölgemälde auf Leinwand, das Christian Reder, auch bekannt als Monsù Leandro, zugeschrieben werden kann. Dieser aus Leipzig stammende Maler reiste durch Europa, um zu studieren und zu malen. Er kam in Italien an, hielt sich in Venedig auf und ließ sich 1686 in Rom nieder. Der Maler war berühmt für seine Darstellungen von Schlachten und Bambocciaden.
Eine rohe Szene im Vordergrund, dargestellt durch unruhige Pferde und erschöpfte Männer, die sich nach der Schlacht zum Rückzug bereit machen.
In Ermangelung von Hinweisen auf bestimmte Parteien können wir dieses Gemälde dem Genre der "Schlachten ohne Helden" zuordnen, d. h. Schlachten ohne Verlierer oder Gewinner. Indem sie darauf verzichteten, Bezüge oder Anspielungen auf Parteien oder Lager einzufügen, versuchten die Schlachtenmaler, ihre Werke leichter zu verkaufen und übten unterschwellig eine offene Kritik an den Schrecken des Krieges.
Im Hintergrund auf der rechten Seite ein Dorf auf einem felsigen Rücken und auf der linken Seite in der Ferne eine belagerte Siedlung, visuelle Bezüge, die unmissverständlich auf die Landschaft Latiums verweisen.
In der Malerei können wir mit welcher Leichtigkeit und Sicherheit der Maler die figurative Ausführung der Personen und Pferde angegangen ist und die Komposition genau studiert hat.
Charakteristisch für Reder sind diese etwas kindlichen und ausdruckslosen Gesichter, die die kompositorische Kraft der Schlacht und die lebendige Farbigkeit von Hintergrund und Himmel ausgleichen.
Das Werk präsentiert sich auf der originalen Leinwand, mit einem zeitgenössischen Lack- und Goldrahmen und in ausgezeichnetem Erhaltungszustand.
Maße der Leinwand: 75 x 50
Für weitere Informationen: Tel. 3356925388 oder per E-Mail:
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