"Venus und Adonis"
Atelier von Frans Wouters
(Lierre 1612 - Antwerpen 1659)
Öl auf Leinwand
Originaler Rahmen
Leinwand 116 x 87 cm
Rahmen 131 x 102 cm
Ausgezeichneter Zustand
Das Gemälde ist eine spiegelverkehrte Reproduktion des Werks von Wouters, das in den Uffizien in Florenz aufbewahrt wird.
Der Mythos von Venus und Adonis, der von Ovid im zehnten Buch seines Werkes erzählt wird, ist die Geschichte der überwältigenden und unglücklichen Begegnung zwischen der Göttin der Schönheit und dem schönsten aller Sterblichen.
Das Gemälde stellt den Moment dar, in dem Venus vergeblich versucht, Adonis zurückzuhalten, um zu verhindern, dass ihr Geliebter, der im Begriff ist zu jagen, sein schreckliches Schicksal erleidet.
Adonis, nach einer Liebesnacht, macht sich auf den Weg in den Wald zur Jagd, während Venus, nackt und in einer stark sinnlichen Pose liegend, versucht, ihn mit einer Umarmung aufzuhalten und sie vergeblich bittet, bei ihr zu bleiben.
Der schöne Jäger mit einer skulpturalen Figur und in männlicher Haltung wird vom Neid, den der eifersüchtige Apollo gesandt hat, am Mantel gepackt, der ihn mit einem angsterregenden Grinsen zu sich zieht.
Die Szene spielt unter einem großen Baum ab, der das Leben symbolisiert, während die prächtige Gruppe der drei Grazien die Schönheit darstellt.
Einige Amoretten helfen ihrer Göttin, den stummen Hundelauf zu stoppen, der bereit ist, ihren Herrn zu seinem Herrn zu führen und ihn mit der Lanze zu treffen, den Keiler, der Adonis unglücklicherweise töten wird, indem er ihn mit seinen Kiefern in die Leiste packt.
Venus hört die Schmerzensschreie ihres sterbenden Geliebten, eilt verzweifelt herbei und findet ihn in einer Blutlache.
Hier ist die romantische Wendung der Geschichte; aus dem Blut des jungen Mannes wachsen die Anemonen und aus dem der Göttin, die sich an den Dornen verletzte, als sie barfuß eilte, um ihm zu helfen, entstehen die roten Rosen.
Die Geschichte von Venus und Adonis ist eine faszinierende Erzählung, die Liebe, Schönheit und Tragödie vereint und universelle Themen widerspiegelt, die in der heutigen Kultur weiterhin Anklang finden.
Die Figur der Venus, Göttin der Liebe, und die von Adonis, Symbol flüchtiger Schönheit und der Zerbrechlichkeit des Lebens, bleiben in Mythologie und Kunst ikonisch.
Die hier präsentierte große Leinwand bietet ein herrliches Bild dieser Episode, die übrigens in verschiedenen Versionen von den großen Meistern der antiken Malerei beschrieben wird.
Das Thema eignet sich in der Tat für eine Darstellung mit hoher erotischer Komponente, die in den großen Sälen der herrschaftlichen Paläste sehr geschätzt und besonders attraktiv war.
In unserem Fall bietet die Betrachtung der Szene, für diese Zeiten bereits durchaus provokant, neben der überwältigenden Schönheit der Göttin auch die prächtigen nackten Körper der drei Grazien, die den Betrachter ebenso anziehen wie die beiden Protagonisten.
Der Autor legt großen Wert auf die Körperlichkeit der Figuren, die mit bemerkenswerter Plastizität und einem angenehmen realistischen Effekt ausgeführt sind.
Die große Größe der Leinwand macht das Werk sehr szenisch, lebhaft und mit einer luftigen und perfekt verteilten Anordnung der Figuren.
Die Bedingungen des Gemäldes sind ausgezeichnet. Komplett mit dem originalen vergoldeten Rahmen.
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