"Heilige Konversation"
Madonna im Gebet über dem Kind zwischen den Heiligen Johannes dem Täufer und Katharina von Alexandrien
Francesco Rizzo da Santacroce (Bergamo 1485 – Venedig, nach 1545)
Öl auf Leinwand
16. Jahrhundert
Leinwand: 95 x 73 cm
Rahmen: 111 x 87 cm
Ausgezeichneter Zustand
Diese elegante Leinwand aus dem 16. Jahrhundert stellt eine typische Szene dar, die als „Heilige Konversation“ bezeichnet wird und die unverwechselbaren Merkmale der venezianischen Renaissance-Malerei aufweist.
Die Jungfrau betet mit gefalteten Händen und einem ehrfürchtigen Blick, der nach unten auf das Kind gerichtet ist, das auf einem weißen Laken mit überkreuzten Beinen liegt und eine Hand zur Faust geballt vor den Mund hält.
An den Seiten der beiden Protagonisten wenden sich die Heiligen Johannes der Täufer und Katharina von Alexandrien ihnen zu und zeigen ihre jeweiligen ikonografischen Attribute: das Banner mit der Aufschrift „Ecce Agnus Dei“ und das Zahnrad des Martyriums.
Das Thema der Heiligen Konversation begann sich in der italienischen Malerei um die Mitte des 15. Jahrhunderts mit den beiden prächtigen Altartafeln von Fra Angelico und Piero della Francesca zu verbreiten, die um 1440 bzw. 1470 entstanden und allmählich die schachbrettartige Anordnung von Triptychen und Polyptychen mittelalterlicher Herkunft ersetzten.
Es stellte eine der großen Neuerungen der sakralen Kunst der Renaissance dar und bot sich für modernere szenografische Lösungen an als die gotischen Kanons.
Die Jungfrau mit Kind wird immer in der Mitte eines geschlossenen oder offenen Raumes dargestellt, umgeben von einer variablen Anzahl von Heiligen, die zu ihren Seiten abgebildet sind.
Unsere Leinwand zeichnet sich durch bemerkenswerte stilistische Eleganz und die Feinheit der Gesichter der Charaktere aus, wobei die weiblichen sehr süß und das Gesicht des Täufers ebenso streng sind.
Besonders gelungen ist die Position des Kindes, das der Künstler in anderen Kompositionen identisch darstellt.
Das Werk ist tatsächlich eine der gelungensten Heiligen Konversationen, die vom Bergamasker Meister Francesco Rizzo da Santacroce ausgeführt wurden. Er war auf diese Art von Heiligenbildern spezialisiert und hauptsächlich in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Venedig tätig. Er behält oft die beiden zentralen Figuren der Jungfrau mit Kind unverändert bei und ändert die Seitenfiguren je nach Wunsch des Auftraggebers.
Alle Details auf der privaten Website:
https://www.antichitaischia.it/it/prodotto/-sacra-conversazione--
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