Beschreibung:
Christian Zurita, geboren 1971 in Gorbea (Chile)
Innenansicht eines Cafés. Öl auf Leinwand
Biografie
1991 – Beginn des Kunststudiums an der Universitá Catolica de Chile. Studium bei den Meistern Grazia Barrios und Jose Balmes.
1996 – Nach seinem mit Auszeichnung abgeschlossenem Studium der Malerei nimmt er an der ”V. Internationalen Kunstbiennale Santiago-Porto Alegre-Paris” teil und gewinnt den ersten Preis, woraufhin er an die ”Sorbonne de Paris” in Frankreich eingeladen wird. Nach seiner Rückkehr nach Chile wechselt er seine Tätigkeit als Maler mit der Lehrtätigkeit an der Kunstschule der Katholischen Universität von Temuco ab. Während dieser Zeit nähert er sich der Musik- und Theaterszene an, eine Erfahrung, die ihn 1999 erneut nach Europa, nach Italien, im Gefolge der multimedialen Show ”Trapananda, la tierra que apareciò inesperadamente” führen wird, für die er als Bühnenbildner eine Reihe von improvisierten Wandgemälden realisiert.
2001 – Er lässt sich endgültig in Italien nieder, wo er das Studium der Bühnenbildnerei an der Accademia di Belle Arti di Bologna beginnt und die Schule für Bühnenrealisierung für das Melodram von Enrico Manelli und Marcello Morresi besucht.
2003 – Gemeinsam mit Fabio Gramolazzo realisiert er die Bühnenbilder für ”La Boheme” von G.Puccini im Teatro Alessandro Bonci in Cesena.
2004 – Das Interesse und die Liebe zur großformatigen Malerei führen ihn zur Begegnung mit dem Meister Rinaldo Rinaldi, mit dem er als Assistent eine Reihe von großformatigen Bühnenbildhintergründen für die Oper ”Hans Heilling” von Maschner mit den Bühnenbildern von Pierluigi Pizzi für das Teatro Lirico di Cagliari realisiert.
2003/2004 – Er stellt seine malerischen Werke in verschiedenen Kontexten aus, darunter “Arte Fiera di Bologna”. In dieser Zeit gewinnt er den Preis ”Senat der Republik” im ”Internationalen Kunstwettbewerb San Valentino” in Apulien.
2005 /2006 – In diesen Jahren ist der Künstler auf zahlreichen Malwettbewerben, Kunstmessen und Bühnenbildausstellungen in Italien und im Ausland präsent, darunter: Finalist in Chile beim Internationalen Kunstpreis 2005 ”Valdivia y su rio”, Finalist “Premio Arte 2006” von Giorgio Mondadori in Mailand, Teilnahme an der Arte Fiera di Firenze 2006 mit der Kunstgalerie Paolo Nanni aus Bologna und Einzelausstellung im Stadtmuseum von Split in Kroatien im September 2006.
2007 – Teilnahme an verschiedenen Inszenierungen und Produktionen für die Oper und das Theater. Er gewinnt den “Internationalen Malereipreis Stadt Segni” in Rom.
2008 – In Chile kreiert er das Projekt “Opera para todos” (Oper für alle) mit dem Ziel, die Opernkunst zu verbreiten, indem er eine Reihe von Open-Air-Aufführungen in verschiedenen Städten des Landes realisiert.
2009 – Er arbeitet an verschiedenen Opernproduktionen: Gianni Schicchi von G.Puccini und el Retablo de Maese Pedro von Manuel de Falla, La serva Padrona von Pergolesi, La traviata von Verdi.
Er eröffnet in Chile sein persönliches Labor für die Entwicklung der visuellen Künste “Escénica”.
2009. Er stellt seine persönlichen Werke in Berlin in der chilenischen Botschaft in Deutschland aus.
2010/13 In Chile entwickelt er mit Escénica multimediale Kunstprojekte für das Theater und schafft mit seinen Gemälden dreidimensionale, großformatige Bühnenbilder.
Derzeit lebt und arbeitet Cristian Zurita zwischen Frankreich und Santiago de Chile.