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Wien 1815-20. Bedeutender Schreibtisch des frühen Wiener Biedermeier, leichte Variante zu Nr. 31, Joseph Danhauser zugeschrieben.

Codice: 415638
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Epoche: Frühes 19. Jh.
Kategorie: Antike Schreibtische
Aussteller
Principessa Sissi ® antichità. Alto antiquariato
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Via Gemona 10\12, Udine (UD (Udine)), Italien
00390432229741
00393482325219
http://www.principessasissi.com
Wien 1815-20. Bedeutender Schreibtisch des frühen Wiener Biedermeier, leichte Variante zu Nr. 31, Joseph Danhauser zugeschrieben. 
Beschreibung:
Bedeutender Schreibtisch des frühen Wiener Biedermeier, leichte Variante zu Nr. 31, zuschreibbar an Joseph Danhauser oder vielleicht, aber weniger wahrscheinlich, an den unmittelbaren Kreis von Künstlern in seiner Nähe. Wien 1815-20. Das museale Werk befindet sich in praktisch intaktem Zustand und in erstem Glanz. Er ist fein mit Schellack von Hand poliert, mit musealer Standardtechnik. Er ist mit Kirschbaumfurnier von unglaublicher Qualität und ebonisierten Details furniert. Auch die inneren und äusseren Beschläge sind original aus der Zeit. Es handelt sich um eine Variante oder Personalisierung des berühmten Schreibtisches Nr. 31, von dem ein Exemplar im Museum für angewandte Kunst in Wien zu Beginn des Saals des Empire und Biedermeier aufbewahrt wird (siehe Foto unten, bereits gemeinfrei - Quelle Wikipedia). Dieses Werk im Besitz des Museums für angewandte Kunst in Wien ist eine Personalisierung - Variation der Originalzeichnung (siehe Miniatur unten - Eigentum Archive desselben Museums für angewandte Kunst in Wien). Das Wiener Möbelstück weist zwar die beiden hochklappbaren Seiten auf, aber nicht die Rillen in Form einer griechisch-römischen Säule, die im von uns vorgeschlagenen Möbelstück vorhanden sind. Diese Rillen sind praktisch eine "Signatur" und ein typisches Merkmal der Möbel der Manufaktur von Joseph Ulrich Danhauser. Die Linie, die materielle Qualität und die handwerkliche Expertise führen dieses Möbelstück mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Danhauser-Manufaktur in Wien zurück, der es zugeschrieben werden kann. Literatur "Biedermeier, die Erfindung der Einfacheit", Ausstellung Albertina Wien des Kurators Dr. Klaus Arbert Schroeder; Zeichnungen von Joseph Ulrich Danhauser - Sammlung MAK Wien. Maße: Höhe cm.78, Breite 132,5, Tiefe 81. Joseph Ulrich Danhauser, ein bedeutender Wiener Ebenist und Designer, dokumentierte sein Produktsortiment in einem umfangreichen, gezeichneten Katalog, von dem Teile (ca. 2.500) die Zeiten überdauert haben und sich heute im MAK (Österreichisches Museum für angewandte Kunst in Wien) befinden. Dieser Katalog umfasst unter anderem 153 Stuhlmodelle, 56 Sofas, 179 Arten von Kronleuchtern und 124 Vorhänge. Alle diese Modelle waren fortlaufend nummeriert. Er hatte eine Kundschaft von Rang aus der gesamten österreichischen Monarchie und Deutschland. Das Unternehmen verfügte über Büros und Verkaufsstellen in Graz, Prag und Budapest. Der prestigeträchtigste Auftrag, der Danhauser anvertraut wurde, war die Umgestaltung des Palais Erzherzog Karl (heutige Albertina, Sitz eines bedeutenden Wiener Museums) um 1822. Die Möbelfabrik von Danhauser nimmt eine herausragende Stellung in der Geschichte der Wiener Möbelherstellung und Inneneinrichtung ein. Die Zeichnungen Danhausers ermöglichen es, die Entwicklung des Wiener Möbelstils zu verfolgen, der zunächst auf französischen Vorbildern basierte, wie sie von Percier und Fontaine geschaffen wurden, aber bald eine eigene, präzise und raffinierte Autonomie erlangte. Die außergewöhnliche Qualität und Einzigartigkeit Danhausers als Möbelgestalter liegt in der harmonischen Kombination von Konkretheit und Abstraktion, Funktionalität und Emotion. So übernahm er die Rolle des Vermittlers zwischen Individualität und Anonymität und wurde zu einer der wichtigsten Inspirationsquellen für die moderne Avantgarde. Die Manufaktur Danhauser wurde 1814 von dem Bildhauer und Ebenisten Joseph Ulrich Danhauser (1780-1829), dem Vater des Malers Joseph Danhauser, gegründet. Es war eines der ersten Unternehmen in Wien, das im Bereich der Inneneinrichtung tätig war. Nachdem ihm eine spezielle Produktionslizenz erteilt worden war, war es Danhauser möglich, mit den entsprechenden Spezialisierungen alle Gewerke im Zusammenhang mit der Inneneinrichtung zu integrieren und so die notwendigen Arbeiten unter einem Dach auszuführen. Dazu gehörte in erster Linie die Herstellung von Möbeln und Polstermöbeln, die Herstellung von Beleuchtungskörpern, die Metallbearbeitung und die Herstellung von kunstvollen Drapierungen. Es ist ein Bezugspunkt in der Geschichte des Designs und der Einrichtung. Seine äußerst seltenen, originalen, die Zeiten überdauernden Realisierungen werden in wenigen Museen, Schlössern, großen Antiquitätenhandlungen oder prestigeträchtigen Privatsammlungen, meist adliger Herkunft, aufbewahrt. In Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Neuen Kodex für Kulturgüter stellt die verkaufende Firma gleichzeitig mit dem Verkauf eine detaillierte, schriftliche fotografische Garantie für die Originalität und Herkunft der verkauften Werke aus. Die Daten, mit denen die Werke beschrieben werden und die dann in den schriftlichen Garantien enthalten sind, sind ausdrückliche Feststellungen, die das Ergebnis sorgfältiger und dokumentierter technisch/historisch/künstlerischer Recherchen sind, bis hin zu einer Expertise. Erkennen Sie den echten Wiener Biedermeier der ersten Phase der Periode und unterscheiden Sie ihn von späten oder nordeuropäischen Imitationen! Lesen Sie die Geschichte dieses eleganten und schlichten Stils und lernen Sie, zeitlose Wiener Meisterwerke von Designern von 1815 bis 1830 zu bewerten! Klicken Sie auf den Link am Ende der Seite, um eine einzigartige, synthetische, praktische Anleitung in Italien zu lesen, mit Links und einem virtuellen Besuch in Museen und Galerien in Wien.