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Isola Bella am Lago Maggiore

Codice: 409716
3.800
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Autor: Clark Van Clemenson (1910- ?) Isola bella sul lag
Epoche: 20. Jh.
Kategorie: Landschaft
Aussteller
Ars Antiqua SRL
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Via Pisacane, 55, Milano (MI (Milano)), Italien
+39 02 29529057
http://www.arsantiquasrl.com
Isola Bella am Lago Maggiore 
Beschreibung:
Clark Van Clemenson (1910- ?) Isola Bella am Lago Maggiore Öl auf Leinwand, 100 x 160 cm Mit Rahmen, 122 x 182 cm Signiert unten rechts C. Clemenson   Das vorliegende Gemälde zeigt eine herrliche Ansicht der Isola Bella, einer der sogenannten Borromäischen Inseln, die sich im Wasser des Lago Maggiore widerspiegelt. Im Vordergrund befindet sich der kleine Strand, an dem zwei kleine Boote festgemacht haben, und die Szene wird von einem Mädchen belebt, der einzigen menschlichen Präsenz im gesamten Gemälde. Hohe schneebedeckte Berge umarmen die Insel und den See.  Das Öl auf Leinwand ist, wie aus der Signatur unten rechts hervorgeht, ein Werk des Malers Clark Van Clemenson, der 1910 in Johnstown, Pennsylvania, geboren wurde. Das Todesdatum ist jedoch unbekannt.  Bis 1630 war die Isola Bella ein von Fischern bewohnter Felsen mit zwei kleinen Kirchen und einigen Gemüsegärten. Die Borromeo, bereits seit 1501 Eigentümer der Isola Madre, beschlossen ab den frühen 1620er Jahren mit Giulio Cesare III. und Carlo III., ihre Interessen auf diese neue kleine Insel zu konzentrieren und das großartige Projekt zu starten, das zur Schaffung des Palazzo und des italienischen Gartens führen sollte, der auf dem Gemälde gut erkennbar ist. Der Palazzo Borromeo, dessen 80 Meter lange Fassade das nördliche Ende der Insel dominiert, wurde im Laufe des 17. Jahrhunderts erbaut und hat einen T-förmigen Grundriss mit einem mittigen, kurvenförmigen Vorsprung in Höhe des Ehrensaals.  Der umliegende Garten wurde von etwa 1631 bis 1671 angelegt. Das Teatro Massimo, das in der Ferne hinter dem Palazzo sichtbar ist, ist das wichtigste Denkmal des Gartens der Isola Bella: Statuen, Obelisken und Brunnen fügen sich perfekt in die Vegetation der zehn szenografischen Terrassen ein, auf deren Spitze die Statue des Einhorns thront, das Wappensymbol der Familie Borromeo. Die vom Künstler verwendeten Pastelltöne vermitteln dem Betrachter ein Gefühl der Ruhe, Stille und inneren Friedens, die die Insel zu einer Art Locus Amoenus machen. Bemerkenswert ist die malerische Wiedergabe: Der kleine Strand im Vordergrund sowie das Laub oder die schneebedeckten Gipfel der Berge zeichnen sich durch eine extreme malerische Materialität aus, so dass die Farbe an diesen Stellen nicht perfekt aufgetragen, sondern bewusst erhaben gelassen wird, was dem Gemälde eine besondere Textur verleiht. Andere Teile des Gemäldes, wie z. B. die Wasseroberfläche oder die Boote, werden vom Maler behandelt, indem er die Farbe glättet und die Farbe mit Pinsel- oder Spachtelstrichen nebeneinander setzt, ohne sie minutiös zu beschreiben, sondern indem er dafür sorgt, dass sich das Bild aus einer Fernsicht von der Leinwand heraus selbst definiert.