Wien, 18. Jahrhundert, vermutlich erste Hälfte. Seltener Schrank hohen wienerischen Adels.
Beschreibung:
Wien, 18. Jahrhundert, vermutlich erste Hälfte. Seltener Schrank hohen wienerischen Adels, furniert mit Maserknospenholz und fein intarsiert mit barocken Motiven in Thujaholz, Ebenholz, Ahornmaser und Nussbaummaser. Das Werk bewahrt eine außergewöhnlich warme, originale Patina und befindet sich in praktisch intaktem Zustand. Im unteren Teil des Möbelstücks befindet sich eine ausziehbare Platte, die als Ablage und/oder zur Präsentation der im Schrank aufbewahrten Wertsachen oder Gelder diente. In der Struktur des Möbels befindet sich ein geheimer Mechanismus zum Verschließen der Seitenschubladen. Originale Inschriften und Stempel im Inneren des Möbels verweisen auf ein altes Schloss, das sich etwa 60 km von Wien entfernt befindet und damals von einer hochadeligen Wiener Familie bewohnt wurde. Es ist ein Werk von hoher und raffinierter Ebenholzkunst. Maße: 39,5 cm hoch, 82 cm breit, 33,5 cm geschlossen, 61 cm mit ausgezogener Ablage. Stipen sind seltene und wertvolle Möbelstücke, die zu dieser Zeit von hochadeligen Familien als Truhen für Wertsachen, Dokumente und Geld in Auftrag gegeben und verwendet wurden.
In Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Neuen Gesetzbuches für Kulturgüter stellt das verkaufende Unternehmen gleichzeitig mit dem Verkauf eine detaillierte schriftliche fotografische Garantie für die Echtheit und Herkunft der verkauften Werke zur Verfügung. Die Daten, mit denen die Werke beschrieben werden und die dann in den schriftlichen Garantien enthalten sind, sind ausdrückliche Festlegungen, die das Ergebnis sorgfältiger und dokumentierter technisch/historisch/künstlerischer Untersuchungen, einschließlich einer Expertise, sind.