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17. Jahrhundert, heiliger Hieronymus als Büßer

Codice: 405510
6.000
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Epoche: 17. Jh.
Kategorie: 600
Aussteller
Ars Antiqua SRL
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Via Pisacane, 55, Milano (MI (Milano)), Italien
+39 02 29529057
http://www.arsantiquasrl.com
17. Jahrhundert, heiliger Hieronymus als Büßer  Übersetzt
Beschreibung:
17. Jahrhundert Heiliger Hieronymus als Büßer Holzrelief geschnitzt, bemalt und vergoldet mit der Technik "Estofado de Oro", 85 x 54 cm Die Estofado de Oro ist eine besondere Dekorationstechnik, die vor allem für die Herstellung von sakralen Bildern auf polychromem Holz verwendet wird. Die Technik erfordert verschiedene Schritte und erweist sich als besonders aufwendig: Zunächst wird die geschnitzte Oberfläche mit einer Schicht aus echtem Blattgold bedeckt, auf die eine Schicht aus rotem oder orangefarbenem Boluslehm aufgetragen wird. Anschließend wird die Blattgoldfläche mit Farbe bedeckt: Die verwendeten Farbtöne variierten und waren darauf ausgerichtet, einen chromatisch wirksamen Kontrast zum Gold zu erzeugen: Zu den am häufigsten verwendeten Farben gehörten Grün, Blau, Rot, Schwarz und Weiß. Abschließend wurde die Farbe mit einem speziellen Werkzeug, dem sogenannten Löwenzahn, durch Kratzen entfernt, um die Stellen freizulegen, an denen das Gold wieder zum Vorschein kommen sollte. Das Ganze nahm eine brillante und schimmernde Farbe an, die besonders szenografisch und effektvoll war. Diese besondere und ungewöhnliche Technik, die ihre Ursprünge in der gotischen Kunst hat, wurde in der spanischen Barockkunst und von Spanien in die amerikanische Kolonialkunst und nach Sardinien - vor allem in der Provinz Medio Campidano - und nach Sizilien exportiert. Zu den berühmtesten Werken, in denen die Technik des Estofado de Oro zur Anwendung kommt, gehört das prachtvolle Retabel des Hauptaltars der Kathedrale von Toledo. Es ist genau die faszinierende Technik des Estofado de Oro, mit der dieses schöne Holzrelief verziert ist. Der Bildhauer, der sich mit seiner Ausführung befasst, stellt den heiligen Hieronymus als Einsiedler mit all seinen kanonischen ikonografischen Attributen dar, dem Kardinalshut und dem Löwen, dem der Heilige einer populären Erzählung zufolge einen Dorn aus der Pfote gezogen hat. Hieronymus, nur mit einem armseligen Tierfell bekleidet, wird hier in seiner Phase der Einsiedelei dargestellt, als Büßer und im Gebet.  Übersetzt