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Diana und Aktäon, 17. Jahrhundert

Codice: 404885
4.800
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Autor: Ernest Daret
Epoche: 17. Jh.
Kategorie: Mythologisch
Aussteller
Riccardo Moneghini
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Via Privata F.lli Asquasciati 88, Sanremo (IM (Imperia)), Italien
+393488942414
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http://antichitamoneghini.com/
Diana und Aktäon, 17. Jahrhundert 
Beschreibung:
Ölgemälde auf Leinwand mit den Maßen 80 x 62 cm ohne Rahmen und 105 x 82 cm mit zeitgenössischem Rahmen des Malers Ernest Daret, das den Mythos von Diana und Aktäon darstellt. Der Legende nach erregte Aktäon während einer Jagd den Zorn von Diana, als er sie beim Baden mit ihren Gefährtinnen im Schatten des Gargaphia-Waldes überraschte. Die Sommerhitze veranlasste sie nämlich, ihre Kleider abzulegen und sich zu erfrischen, indem sie die Jagd unterbrach. Um zu verhindern, dass der Jäger etwas über das, was er gesehen hatte, verriet, verwandelte die Göttin den jungen Mann in einen Hirsch, indem sie ihm Wasser ins Gesicht spritzte. Aktäon bemerkte seine Verwandlung erst, als er auf der Flucht zu einer Quelle gelangte, wo er sich im Wasser spiegeln konnte. Inzwischen wurde der Jäger von seinen 50 Hunden eingeholt, die von Artemis in Wut versetzt worden waren und ihren alten Herrn nicht erkannten und zerrissen. Nachdem die Hunde Aktäon verschlungen hatten, suchten sie den ganzen Wald nach ihrem Herrn ab und erfüllten ihn mit schmerzlichen Klagen. Später kamen sie in die Höhle von Chiron, der ihnen ein Bild ihres Herrn schenkte, um ihren Schmerz zu lindern. Sollten wir ein Werk auswählen, das die Vermischung zwischen Malschulen und Referenzplattformen mit starker Prägung auf erhellende Weise veranschaulicht, so wäre das vorliegende Gemälde ein wahres Exempel. Der visuelle Eindruck lenkt die kritische Untersuchung nämlich auf das flämische Hinterland, das Jan Brueghel der Ältere (Brüssel, 1586 - Antwerpen, 1625) und seine Schule sieht. Je nach den geografischen Gebieten der jeweiligen Schulen wird das glückliche Sujet von der Sensibilität der Künstler geformt, die wiederum vom kulturellen Hintergrund des Referenten beeinflusst werden, der im genannten Brueghel die winzige Untersuchung der Realität privilegiert und sich von der klassischen Erzählung inspirieren lässt, um dem Betrachter eine "enzyklopädische" Übersicht über Pflanzen und Tiere zu bieten. Dies bestimmt einen kompositorischen Schnitt, der den Vordergrund stark hervorhebt, der von einer dichten Schar von Figuren bevölkert wird, darunter sowohl Diana als auch Aktäon. Dieses Werk zeugt von der unbestreitbaren Durchdringung nordischer Kultur in Norditalien, die bereits im Barock eine außergewöhnliche Assimilation aufweist. Die kompositorischen Übereinstimmungen mit dem Studienobjekt sind zweifellos eng - um das eben Gesagte zu bekräftigen -, obwohl sich letzteres stilistisch und formal deutlich davon unterscheidet; der Autor unseres Gemäldes überträgt das gleiche Thema auf die Leinwand durch eine freie und unmittelbare Sprache, wobei er die genaue Handschrift und die lupenreine Detailgenauigkeit zugunsten der Atmosphäre und der Farbkraft auslöscht. Letztere sind grundlegende Zutaten auch für das venezianische Malerrezept. Noch nie zuvor hatte man eine so mutige und faszinierende Vermischung zwischen zwei Malschulen erlebt - die auch zwei unterschiedliche Welt- und Kunstanschauungen darstellen -, die von einem Meister vollzogen wurde, der in Flandern aufgewachsen und in die Gebiete der Serenissima ausgewandert war, wie es bei Emest Daret, besser bekannt als Monsù Ernesto (Brüssel 1670 - Venedig nach 1725), der Fall war. Bekannt für seine Landschaften mit Volksszenen, erweist er sich in diesem Fall als eine Persönlichkeit, die sehr reich an Anregungen und viel komplexer ist, als die uns bisher überlieferten malerischen Zeugnisse vermuten lassen. Eines seiner Leitprinzipien, das in jedem seiner Werke anzutreffen ist, ist eine weite Perspektive mit reicher Natur im Hintergrund und einem stattdessen reichen Vordergrund mit Figuren, wie wir in der Konstruktion dieses Werkes feststellen. Der Duktus, zudem lebendig und einnehmend, drückt im materiellen Pinselstrich den Geist der "Pioniere" aus, d. h. der ersten Generation von Landschafts- und Vedutenmalern, die bis nach Venedig gelangten und die Grundlage dafür legten, den "fremden Genres" eine neue Identität zu verleihen und die "herrlichen Geschicke" des goldenen Jahrhunderts einzuleiten. Die hier veröffentlichten Gemälde und Kunstgegenstände sind mein alleiniges Eigentum und können daher nach Vereinbarung jederzeit in meinen Ausstellungsräumen in Sanremo und Brescia persönlich besichtigt werden. Das Werk wird, wie jedes unserer Objekte, mit einem fotografischen FIMA-Echtheits- und Herkunftszertifikat verkauft; dieses Dokument identifiziert das Objekt und verleiht dem Artikel einen Mehrwert. Wir kümmern uns persönlich um die Verpackung und den Versand der Kunstwerke mit Versicherung in die ganze Welt und organisieren diese. Dr. Riccardo Moneghini Kunsthistoriker