Seltenes Set von 32 faszinierenden Spielkarten aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit wunderschönen Illustrationen. Für das Skatspiel.
Beschreibung:
Seltenes Set von 32 faszinierenden Spielkarten aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit wunderschönen Illustrationen. Für das in dieser Zeit in Mitteleuropa (Bayern-Österreich-Böhmen-Ungarn und Deutschland) verbreitete Skatspiel. Das Set ist intakt und vollständig. Österreich-Ungarn, zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts ca. Aus der angesehenen Manufaktur von Ferdinand Piatnik & Söhne mit Sitz in Wien und Budapest. Das Set befindet sich in sehr gutem Zustand mit Patina und altersgemäßen Gebrauchsspuren, hergestellt im Wiener Werk. Auf den Karten sind legendäre Helden wie Wilhelm Tell dargestellt. Maße jeder einzelnen Karte: ca. 11,5 x 7,3 cm. Von hohem sammlerischem Interesse oder eine originelle Idee für ein prestigeträchtiges Geschenk. Sie können gerahmt und an die Wand gehängt werden. Literatur: Das K.K. Nationalfabriksproduktenkabienett, Technik und Design des Biedermeier, Technisches Museum Wien, S. 172 für ähnliche Karten.
PIATNIK ist ein Synonym für Spielkarten. Die Wiener Spielkartenfabrik ist eine der bekanntesten der Welt. Von der Gründung, als die Karten noch auf Papier gemalt wurden, bis heute mit dem hochtechnologischen Digitaldruck war es ein langer Weg. Die Wiener Spielkartenfabrik hat seit jeher höchste Qualitätsstandards mit den besten Drucktechniken in allen Epochen erfüllt. Die Geschichte der Herstellerfamilie Piatnik (Ferdinand Piatnik der Erste) begann 1824 in Budapest. Ferdinand Piatnik starb 1882 und die Manufaktur mit Sitz in der Hütteldorfer Straße in Wien wurde in "Ferd. PIATNIK & Söhne" umbenannt. Das Geschäft wurde dann unter der Leitung der Witwe und der Söhne fortgeführt. Das in Ungarn tätige Unternehmen hieß "Di PIATNIK Nandor Fiai". 1899 übernahm es die Firma "Ritter & Cie" aus Prag. Das noch heute existierende Unternehmen produziert hochwertige Spielkarten.
Skat ist (zusammen mit Doppelkopf) das in Deutschland und Schlesien am weitesten verbreitete Kartenspiel. Es wird auch in den US-amerikanischen Regionen mit einer starken deutschen Präsenz gespielt, wie Wisconsin und Texas. Aufgrund seiner Herkunft und Verbreitung sind auch die Spielbegriffe im Allgemeinen auf Deutsch. Es ist ein Stichspiel für drei oder vier Spieler. Das Spielblatt besteht aus 32 Karten: 7, 8, 9, 10, Bube, Dame, König und Ass jeder Farbe, ohne Joker. Einige Spieler in Süd- und Ostdeutschland sowie Österreich bevorzugen deutsche Blätter mit den Farben Schellen, Herz, Laub und Eicheln. Bis vor nicht allzu langer Zeit wurden beispielsweise in Sachsen und Thüringen fast ausschließlich deutsche Karten verwendet. In Turnieren wird heute ein Blatt verwendet, das eine Art Mittelweg darstellt, da es französische Farben, aber deutsche Farben hat: grüne Pik, um die Verbindung zu Laub zu erleichtern, und gelbe Karo, um die Verbindung zu Schellen zu erleichtern[1]. Die Art des verwendeten Blattes ändert jedoch in keiner Weise den Spielmechanismus. Skat entstand um 1810 in Altenburg, im heutigen Bundesland Thüringen, Deutschland. Es basierte auf einer Variante des Dreikartenspiels Tarock und auf dem Vier-Personen-Spiel Sheepshead. Skat wird häufig in Günter Grass' Die Blechtrommel erwähnt, wo es als roter Faden für die ganze Geschichte dient. Auch in Erich Maria Remarques "Im Westen nichts Neues" spielen viele Soldaten Skat. Das Spiel erscheint schließlich in der Episode "Derrick spielt Skat" für die Derrick-Serie.
In Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Neuen Kodex für Kulturgüter stellt das Verkaufsunternehmen gleichzeitig mit dem Verkauf eine detaillierte schriftliche fotografische Garantie für die Echtheit und Herkunft der verkauften Werke zur Verfügung. Die Daten, mit denen die Werke beschrieben werden und die dann in den schriftlichen Garantien enthalten sind, sind ausgedrückte Festlegungen, die das Ergebnis sorgfältiger, eingehender und dokumentierter technisch/historisch/künstlerischer Untersuchungen sind.