Wien, 1820 - 30. Seltener und interessanter Spieltisch des frühen Wiener Biedermeier, möglicherweise von Joseph Danhauser oder seinem unmittelbaren Umfeld.
Beschreibung:
Wien, 1820 - 30. Seltener und interessanter Spieltisch des frühen Wiener Biedermeier, möglicherweise von Joseph Danhauser oder seinem unmittelbaren Umfeld. Das Werk befindet sich in intaktem Zustand und ist fein mit blondem Nussbaumfederholz furniert, mit Pappelmaserholzdetails an den Kanten der Platte. Die Platte dreht sich und öffnet ein praktisches Fach, das damals zur Aufbewahrung von Karten und Jetons verwendet wurde. In der richtigen Position lässt sie sich aufklappen und gibt die mit anthrazitfarbenem Filz bezogene Spielfläche frei. Auf der Innenseite befindet sich eine teilweise leserliche Modellnummer und die Signatur des Tischlers, die auch mit den Initialen J und D wie bei Joseph Danhauser gelesen werden kann. Es ist jedoch anzumerken, dass das Modell Nr. 64 von Joseph Danhauser gemäß den Archiven des Museums für angewandte Kunst in Wien nicht unserem entspricht. Es sei auch daran erinnert, dass nicht alle Kreationen von Danhauser dokumentiert sind und uns nur ein Teil der Originalzeichnungen erreicht hat, so dass allein das Nichtvorhandensein der Originalzeichnung nicht ausschließt, dass es sich dennoch um ein Werk von ihm handeln könnte. Auf der Inschrift steht "N.64 fecit .... 6 August, Jahr nicht lesbar und dann folgend unleserliche Signatur mit Initialen wahrscheinlich J. und D. Wie geschrieben, in intaktem Zustand, in der ersten Patina, konsolidiert und mit Schellack von Hand mit einer Technik nach Museumsstandard poliert. Kann auch als praktische Konsole verwendet werden. Maße cm. 96 breit, Höhe 80, Tiefe 46 - 92.
In Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Neuen Kodex für Kulturgüter stellt das Verkaufsunternehmen gleichzeitig mit dem Verkauf eine detaillierte schriftliche fotografische Garantie für die Originalität und Herkunft der verkauften Werke zur Verfügung. Die Daten, mit denen die Werke beschrieben werden und die dann in den schriftlichen Garantien enthalten sind, sind ausdrückliche Festlegungen, die das Ergebnis sorgfältiger und dokumentierter technisch/historisch/künstlerischer Untersuchungen, einschließlich Sachverständigengutachten, sind.
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