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Faszinierender österreichischer Bruder aus dem 17. Jahrhundert in praktisch intaktem Zustand.

Codice: 401280
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Epoche: 17. Jh.
Kategorie: des 17. Jh.
Aussteller
Principessa Sissi ® antichità. Alto antiquariato
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Via Gemona 10\12, Udine (UD (Udine)), Italien
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Faszinierender österreichischer Bruder aus dem 17. Jahrhundert in praktisch intaktem Zustand. 
Beschreibung:
Faszinierender österreichischer Bruder aus dem 17. Jahrhundert in praktisch intaktem Zustand. Er ist aus massivem Ahornholz mit einer prächtigen Patina. Österreich, vermutlich Steiermark, 17. Jahrhundert. Die Platte misst 91 x 88 cm, ist 5 cm dick und 76 cm hoch. Die Basis ist 82 x 78 cm breit. Diese Art von Möbeln, "Bauernmöbel", wird im Deutschen "Jogltisch" genannt, insbesondere in der steirischen Variante. Seltenes Werk in praktisch intaktem Zustand und in Patina. Restauriert, mit einer angenehmen, leichten Politur mit seidenmattem Effekt, die für diese Art von Möbeln geeignet ist, fachmännisch mit Schellack nach antiker Art auch zu konservatorischen Zwecken durchgeführt. Ideal für einen Hauch von großer Klasse, zum Beispiel in einer prestigeträchtigen Bergresidenz. Interessant ist die Konstruktionstechnik, bei der originale, geschmiedete Metalleinsätze in die Seiten der Platte eingefügt wurden, um die Haftung der Bretter untereinander zu gewährleisten. "Jogl"-Tisch - die Geschichte. Der Jogl-Tisch ist ein Möbelstück aus einer alpinen Provinzresidenz (Stube) oder einem "Bauernhof", das in verschiedenen Varianten mit verschiedenen Holzarten hergestellt wird, von Fichte über Ahorn bis hin zu seltenem Nussbaum nur für die Platte, da es schwerer als die anderen Holzarten ist. Er ist auch als "Rhöntisch" in der Rhön bekannt, der niedrigen Bergkette im Dreiländereck Hessen, Bayern und Thüringen. Die Tischplatte ist in der Regel abnehmbar; selten, wie bei unserem Werk, war der Tisch auch vollständig zerlegbar, um den Transport von einem Raum in den anderen zu erleichtern. Unterhalb der Platte befinden sich zahlreiche Fächer, ein Brotfach und ein weiteres Fach für Besteck. Ursprung und historische Bedeutung Der Jogltisch, auch Jokeltisch genannt, wurde ursprünglich im Joglland gebaut, einer niedrigen, dicht bewaldeten Bergkette im Norden der Steiermark, und wurde erstmals um die Mitte des letzten Jahrtausends von einem Mönch des Augustinerklosters Vorau historisch erwähnt. Kulturelle Bedeutung Solche Möbel waren immer das Zentrum des sozialen Lebens der Bauernfamilie in Mitteleuropa. Nicht weit vom Kamin oder Ofen entfernt, der auch als Kochstelle diente. Die Leute aßen dort, und die Familie versammelte sich darum; sie feierte, weinte, sprach, betete und schloss Verträge ab. Da viele Bauernfamilien der damaligen Zeit oft keine Schränke und Schränkchen besaßen, wurden wichtige Dokumente und Gegenstände oft unter der Platte des mobilen Tisches aufbewahrt. Heute sind diese originalen Tische absolute Raritäten und werden nur selten auf dem Markt angeboten. Sie können in deutschsprachigen Ländern noch in einigen Höfen historischer Residenzen und Museen zum Thema bewundert werden. In Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Neuen Kodex für Kulturgüter stellt die verkaufende Gesellschaft gleichzeitig mit dem Verkauf eine detaillierte schriftliche fotografische Garantie für die Originalität und Herkunft der verkauften Werke aus. Die Daten, mit denen die Werke beschrieben werden und die dann in den schriftlichen Garantien enthalten sind, sind feststehende Angaben, die das Ergebnis sorgfältiger, gründlicher und dokumentierter technischer/historischer/künstlerischer Untersuchungen sind.