Wien (1820 – 1830)
Tischuhr
Ebonisiertes Holz und vergoldete Bronze, cm 31 x 20 x 12
Tischuhr aus ebonisiertem Holz mit Applikationen aus vergoldeter Bronze, von architektonischer Form mit einem geschwungenen Griff, der von der Spitze ausgeht. Sie hat ein abgerundetes Gehäuse mit einem Zifferblatt aus Metallblech mit römischen Ziffern für die Stunden und arabischen Ziffern für die Minuten, sowie zwei Aufzugslöchern. An den Ecken ist es von vegetabilen Friesen aus vergoldeter Bronze eingerahmt, einem Symbol des erneuerten Naturalismus, der die Wiener Manufaktur zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfasst.
Die Uhrenherstellung erlebte in Österreich zwischen 1820 und 1830 einen enormen Erfolg: Nach der Krise, die nach dem Fall Napoleons eintrat, beschlossen einige weitsichtige Staatsmänner, sich nach anderen Ländern umzusehen, um deren technische Innovationen zu nutzen. Tatsächlich fanden sie in der Schweizer Uhrenproduktion ein neues künstlerisches Produkt, mit dem sich die Bevölkerung engagieren konnte, um daraus Gewinn zu ziehen.
Das Objekt ist in gutem Zustand.