Konsole aus geschnitztem und versilbertem Holz, Neapel, Anfang des 18. Jahrhunderts
Beschreibung:
Konsole aus geschnitztem und versilbertem Holz, Neapel, Anfang des 18. Jahrhunderts.
Maße: 144 x H 91,5 x T 69 cm
Preis: vertrauliche Verhandlung
Objekt mit Echtheitszertifikat
Diese Konsole aus fein geschnitztem und versilbertem Holz ist ein bemerkenswertes Beispiel für das typische dekorative Repertoire Ludwigs XIV. mit Elementen besonderer Üppigkeit aufgrund der skulpturalen Auflösung der Schnitzerei und reiht sich in die Barockzeit als Beispiel neapolitanischer Ebenisterie ein. Das Möbelstück hat eine geschnitzte Blende mit Elementen aus breiten Pflanzenranken und eine reichhaltige Muschelschnitzerei im zentralen Bereich. Die vier Beine zeichnen sich durch eine gebogene Bewegung aus und werden durch Querverbindungen verbunden, in deren Mitte sich ein aufwendiges, geschnitztes Rankenmuster befindet. Besonders wertvoll ist die Platte aus geformtem, blumigem Alabaster.
In den bedeutenden italienischen Palästen des 17. und 18. Jahrhunderts gehörten Konsolen zu den begehrtesten Möbelstücken, ein Sinnbild für den Reichtum des Auftraggebers, das in den weitläufigen Repräsentationsräumen zur Schau gestellt wurde. Diese Art von hochdekorativem Möbelstück hat auch heute noch eine große szenische Wirkung und trägt zur Erhabenheit jedes Raumes bei, in dem es steht.
Die helle Farbgebung durch das Silber macht dieses Möbelstück sehr hell und anmutig und lässt es sich leicht in antike, aber auch moderne Einrichtungsstile integrieren.