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Holzbank, geschnitzt und chinesisch lackiert, England, frühes 20. Jahrhundert

Codice: 378292
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Epoche: Frühes 20. Jh.
Kategorie: Bänke des 20. Jh.
Aussteller
Brozzetti Antichità
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Via Vittorio Emanuele 42/A, Cherasco (CN (Cuneo)), Italien
Andrea +39 348 4935001
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Holzbank, geschnitzt und chinesisch lackiert, England, frühes 20. Jahrhundert 
Beschreibung:
Holzbank, geschnitzt und chinesisch lackiert, England, frühes 20. Jahrhundert Maße: B 82 x T 40 x H 42. Unteres Kissen H 31 cm; Holzstruktur H 23 cm Preis: vertrauliche Verhandlung Objekt mit Echtheitszertifikat Diese besondere Bank wurde in England in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts gefertigt. Die Holzstruktur, polychrom chinesisch lackiert und auf dunklem Grund vergoldet, präsentiert eine Linie, die von orientalischen Möbeln inspiriert ist. Die untere Sitzleiste, schwarz lackiert, weist ein Dekor mit Goldfaden und geometrischen Motiven in Gold und Lack auf, unterbrochen von polychromen floralen Stillleben an den Seiten und einer Komposition aus vegetabilen Elementen in der Mitte, im charakteristischen Chinoiserie-Stil. Die vier Beine sind gebogen und bewegt, mit kleinen Voluten-Schnitzereien und runden Füßen. Auch sie sind schwarz lackiert und mit Goldfäden sowie phytomorphen und floralen Dekorationen im chinesischen Stil verziert. Die Bank ist mit einem ersten Kissen ausgestattet, das mit Metallnägeln an der Struktur befestigt ist. Ein zweites Kissen ist darüber genäht. Sehr dekorativ, kann es problemlos in jeder Umgebung platziert werden. Der Begriff Chinoiserie leitet sich vom Französischen "Chinoiserie" ab und bezieht sich auf eine Periode der europäischen Kunst, beginnend im 18. Jahrhundert und bis ins 19. Jahrhundert verbreitet, in der es einen bemerkenswerten Einfluss der chinesischen Kunst gab, auch im Zuge eines wachsenden Interesses, das Europa generell für alles Exotische entwickelt hatte. Diese Periode war gekennzeichnet durch die Verwendung phantasievoller Bilder eines imaginären Chinas, und Paläste und Salons des Adels und des reichen Bürgertums wurden bald mit Objekten aus dem Fernen Osten oder in Europa mit offensichtlicher Ableitung und Inspiration von chinesischen Ornamenten eingerichtet. In England, wie im übrigen Europa, war die Mode für China und Chinoiserien im 18. Jahrhundert sehr en vogue. Dieser Geschmack wurde im folgenden Jahrhundert und noch in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts weiterhin geschätzt, um dann heute aufgrund seiner Dekorativität und der Faszination für den Orient wieder Anklang zu finden.