Öl auf Leinwand. Römische Schule des 17. Jahrhunderts. Die große Szene stellt die berühmte Episode zwischen realer Geschichte und Legende dar, die erstmals von Titus Livius in seinen „Ab urbe condita libri“ (den Büchern der „Geschichte Roms von seiner Gründung“) erzählt wurde. Um die neu gegründete Stadt zu bevölkern, griff Romulus, der Gründer und erste König der Stadt, zu einer List: Er lud die Sabiner, die in der Nachbarstadt Curi lebten, zum Fest der Consualia zu Ehren des Gottes Neptun ein und entführte ihre Frauen. Das Gemälde zeigt den Moment, in dem die Römer die Sabinerinnen entführen und sie ihren Gefährten mit Gewalt entreißen, unter den Augen des Königs, der zwar abseits hinter den Säulen des Tempels der Gottheit bleibt, aber dennoch an seinem Dreizack als der Gott Neptun erkennbar ist. Im hinteren Zentrum befindet sich der Obelisk, der für die Römer die symbolische Bedeutung als Kriegsbeute und Zeugnis der imperialen Macht erlangte. Die vielen Figuren verflechten sich miteinander, verfolgen sich, überlappen sich und erzeugen Körperspiele und chromatische Effekte. Das restaurierte und neu bespannte Gemälde wird in einem antiken Rahmen präsentiert.
Produktzustand:
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Rahmenabmessungen (cm):
Höhe: 152
Breite: 202
Tiefe: 5
Werkabmessungen (cm):
Höhe: 136
Breite: 186
ARARPI0219841