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Wien 1800-1810 ca., Erstes Kaiserreich, vermutlich Werkstatt von Johann Härle, Meister in Wien. Bedeutendes "Pyramiden"-Sekretär

Codice: 366999
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Epoche: Frühes 19. Jh.
Kategorie: Sekretäre
Aussteller
Principessa Sissi ® antichità. Alto antiquariato
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Via Gemona 10\12, Udine (UD (Udine)), Italien
00390432229741
00393482325219
http://www.principessasissi.com
Wien 1800-1810 ca., Erstes Kaiserreich, vermutlich Werkstatt von Johann Härle, Meister in Wien. Bedeutendes "Pyramiden"-Sekretär 
Beschreibung:
Wien 1800-1810 ca., Erstes Kaiserreich, vermutlich Werkstatt von Johann Härle, Meister in Wien. Bedeutendes Sekretär von musealem Wert "in Pyramidenform" (die Form ist von den ägyptischen Stufenpyramiden inspiriert). Monumentales Werk des Ersten Kaiserreichs in praktisch unversehrtem Zustand und mit ursprünglicher Patina, mit meisterhafter Schellackpolitur, die mit der Tampon-Technik nach Museumsstandard aufgetragen wurde. Ursprünglich in Auftrag gegeben von einem hohen Adligen des österreichischen Kaiserreichs, wie Inschriften und Etiketten aus der Zeit belegen, die vom ursprünglichen Adelsgeschlecht des ersten Besitzers und Auftraggebers des Werkes angebracht wurden. Die Empire-Sekretäre in Pyramidenform wurden fast ausschließlich in den beiden Hauptstädten (österreichisch - Wien und preußisch - Berlin) hergestellt; aber die perfekten Proportionen, die Eleganz, die Weichheit, die Verwendung von Eibe als Hauptessenz anstelle von Mahagoni, die Verzierungen aus geschnitztem und vergoldetem Holz anstelle von feuervergoldeter Bronze lassen eindeutig auf die Wiener Herkunft schließen. Es gibt Ähnlichkeiten in technischen Details und in den dekorativen Motiven mit den Arbeiten des großen Wiener Ebenisten Johann Härle, von dem zwei bedeutende Werke im Museum für angewandte Kunst in Wien aufbewahrt werden. Das Werk ist vollständig mit dem seltenen und kostbaren Holz des Eibenstrauchs furniert. Diese Essenz wurde häufiger nur für Intarsien im Inneren verwendet. Die Verwendung auf der gesamten Außenfläche des Möbels zeugt von der hohen Auftragsvergabe und der repräsentativen Funktion. Das Innere, das mit 4 verschiedenen Geheimfächern mit insgesamt 12 versteckten Schubladen (zusätzlich zu den sichtbaren) aufwartet, ist fein mit den kostbaren Essenzen von Thuja, hellem Nussbaumfederholz, Kirschfederholz, Nussknolle, Pappelknolle furniert und intarsiert. Ahorn- und gefärbte Ahornfäden. Ebonisierte Details. Korpus der Innenschubladen aus Ahorn- und Eichenholz. Akanthus- und Palmettenmotive geschnitzt und mit Blattgold in der Erhöhung vergoldet. Ebonisierte Rautenmuster. Seitliche Säulen mit Vestalinnen mit verschränkten Armen, geschnitzt und mit Blattgold mit Details in antikgrünem Lack vergoldet. Gegenüberliegende und divergierende Männerköpfe, geschnitzt und in antikgrünem Lack lackiert, die auf geschnitzten und mit Blattgold vergoldeten Greifen ruhen (letztere auch heraldisches Symbol des Auftraggeberhauses). Die gegenüberliegenden Köpfe stellen den römischen Gott Janus dar, der in die Zukunft und in die Vergangenheit blicken konnte, Hüter jeder Form von Übergang und Veränderung, Beschützer von allem, was einen Anfang und ein Ende betraf. Die Werke der großen alten Meister sind auch an der großen Kenntnis und Kultur der Mythologie und Theologie erkennbar, über die sie verfügen mussten, die aus den verwendeten Themen und der Symbolik hervorgeht. Alle Lackierungen und Vergoldungen sind original, Rosetten, Löwenkopfknauf, funktionierende Schlösser sind ebenfalls original. Die Füße sind original und dieser leichte Farbunterschied in der Front ist ein gewollter dekorativer Effekt, der an den Farbton der Schreibfläche erinnert, die an den Rändern mit Thuja furniert ist, also heller. Original Rückenlehnen und Böden. Patina, Gebrauchsspuren und Altertumsmerkmale entsprechen der Epoche. Maße: 208 cm hoch, 110,5 cm breit, 50 - 86,5 cm Tiefe geschlossen/geöffnet.