18. Jahrhundert, Ludwig XVI.
Wand-Cartaglorie
(3) Geschnitztes und vergoldetes Holz, 60 x 40 cm - 35 x 36 cm
Licht, 30 x 26 cm - 14 x 13 cm
Die drei hier gezeigten Einrichtungsgegenstände sind wunderschöne Beispiele für geschnitzte und vergoldete Cartaglorie im Stil Ludwig XVI. aus dem 18. Jahrhundert, in die Spiegel eingesetzt wurden, wodurch sie zu sehr raffinierten Spiegeln wurden.
Ursprünglich war die Cartaglorie ein liturgischer Gegenstand, der auf dem Altar stand und sich durch einen prächtigen, verzierten Rahmen auszeichnete, in dem ein Schriftband angebracht war, das die lateinischen Formeln enthielt, die während der Messe rezitiert werden sollten, insbesondere während des Offertoriums. Mit der Aufgabe dieser Praxis wurde die Cartaglorie neu erfunden, um andere Zwecke zu erfüllen, wodurch ihre Funktion verändert wurde: So wurde häufig, wie in diesem Fall, anstelle des liturgischen Textes ein Spiegel eingesetzt, der sie in ein raffiniertes und prunkvolles Einrichtungsobjekt verwandelte.
Die hier präsentierten Objekte, die als eine Gruppe aus zwei kleineren seitlichen Cartaglorien und einer imposanteren zentralen Cartaglorie zu verstehen sind, zeichnen sich durch eine bemerkenswerte Pracht aus, die sich nicht nur in der Verwendung der goldenen Farbe, sondern vor allem in den raffinierten, in die Oberfläche geschnitzten Details zeigt, die von großem Können und Meisterschaft des Künstlers zeugen. Die Rahmen sind dann durch die skulpturale Darstellung von Pflanzenzweigen und Blumen zusätzlich verziert, was zusätzlich zur Bereicherung und Belebung des länglichen Verlaufs beiträgt. Auf dem Höhepunkt der Rahmen wurde ein Lorbeerkranz (lateinisch laurea insignis) angebracht, der von einer zentralen Blume verschlossen wird, die in der griechisch-römischen Mythologie die Weisheit und den Ruhm symbolisierte, die die Häupter großer Dichter und Literaten umgaben; der Lorbeer galt in der klassischen Kultur auch als heilige Pflanze, die insbesondere mit dem Gott Apollo, dem Gott der Sonne, der Musik, der Dichtung, der Bildhauerei und Malerei, in Verbindung gebracht wurde. Schließlich wurde der goldene Kranz in Form eines Lorbeerkranzes als Auszeichnung der Republik an den triumphierenden General verliehen und in der Kaiserzeit von dem römischen Kaiser als Symbol für Pracht und Prunk getragen.
Das 18. Jahrhundert war ein ausgesprochen dynamisches Jahrhundert, das historisch den Übergang in die Neuzeit mit dem Ende der Herrschaft der großen Monarchien und dem Aufstieg des Bürgertums markierte; der Stil, der sich in dieser Zeit durchsetzte und den Übergang vom Rokoko zum Neoklassizismus erlebte, war außergewöhnlich für die Kunst, die Architektur und das hohe Handwerk: Die Grundlage des Stils Ludwig XVI. ist die Suche nach Harmonie und Proportionen, auch wenn die Verwendung der Motive der klassischen Antike nicht starren Modellen folgt, sondern eine Inspirationsquelle für freie Interpretationen darstellt.
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