NICHT AKTIV Schwarze Kristallvase Dixie Black Collection, Lalique, Frankreich, 21. Jahrhundert
Beschreibung:
Schwarze Kristallvase Dixie Black Collection, Lalique, Frankreich, 21. Jahrhundert.
Eingravierte Signatur und Nummerierung: Exemplar Nr. 266/999
Maße: H 21,3 cm x Durchmesser 21,3 cm
Preis: Verhandlungssache
Objekt mit Echtheitszertifikat und offizieller Lalique-Garantie
Die Vase namens Dixie aus der Black Collection der Manufaktur Lalique wurde in Frankreich in einer Auflage von 999 Stück hergestellt, wobei dieses Exemplar die Nummer 266 trägt. Sie ist aus geblasenem Kristall mit abstraktem Dekor und befindet sich in gutem Zustand.
Der französische Designer, Glasmacher und Goldschmied René Jules Lalique (Ay, 6. April 1860 – Paris, 1. Mai 1945) studierte im Atelier des Juweliers Louis Aucoc und am Sydenham Art College in London. In Paris begann er, Schmuck für renommierte Häuser wie Aucoc, Cartier, Hamelin und Boucheron zu entwerfen. Besonders beeindruckt war er von der zeitgenössischen japanischen Kunst, die für ihn eine der wichtigsten Inspirationsquellen darstellte.
Aus Glassteinen begann die Schaffung besonderer Objekte wie Parfümflakons, die bisher als anonyme Behälter konzipiert waren und von da an zu Emblemen eines Luxus wurden, der einer ständig wachsenden Zahl von Menschen zugänglich war. Gleichzeitig fertigte Lalique Einzelstücke im Auftrag an. Die internationale Anerkennung kam im Jahr 1900 auf der Weltausstellung, wo unter anderem ein Libellenschmuck ausgestellt wurde, der von dem Magnaten Calouste Gulbenkian in Auftrag gegeben und von Sarah Bernhardt getragen wurde, was einen sofortigen Erfolg bescherte. Nach dem Ersten Weltkrieg schien das Publikum das Interesse an den farbenfrohen und fantasievollen Objekten verloren zu haben, die Laliques Erfolg begründet hatten. Er beschloss, auf die neoklassizistischen und geometrischen Linien des Art Déco umzusteigen und versuchte, das Konzept des Luxus in Alltagsgegenstände einzuführen. Seine Tätigkeit wurde während des Zweiten Weltkriegs unterbrochen und endete mit seinem Tod im Jahr 1945. Sein Sohn Marc nahm sie 1946 wieder auf, und im Jahr 2000 erwarb der Schweizer Unternehmer Silvio Denz das Eigentum an der Kristallglasfabrik Lalique in Wingen-sur-Moder und erweiterte die Marke Lalique auf andere Warengruppen, darunter Parfums, Schmuck, Einrichtungsgegenstände und Kunstobjekte, die in Zusammenarbeit mit Künstlern hergestellt wurden.