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Man Ray (1890-1976)

Codice: 342796
1.800
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Epoche: 20. Jh.
Kategorie: Gegenstände
Aussteller
Martini SRL
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Corso Felice Cavallotti, 84, Sanremo (IM (Imperia)), Italien
3280971422
3466907262
http://antichitamartini.it
Man Ray (1890-1976)  Übersetzt
Beschreibung:
Man Ray (Philadelphia, Vereinigte Staaten 1890 – 1976 Paris, Frankreich) Skulptur "Cadeau", Bügeleisen mit Nägeln, Exemplar 2960/5000 cm h16,5 Geschenk – Bügeleisen mit Nägeln (Cadeau) ist ein Ready-made von Man Ray, das in 5000 Exemplaren reproduziert wurde. Das Originalwerk wurde während der ersten Ausstellung in Paris im Jahr 1921 gestohlen. Das Ready-made Bügeleisen mit Nägeln ist auch Cadeau (Geschenk) betitelt. Das Werk nimmt somit eine widersprüchliche Bedeutung an. Sein aggressives Aussehen steht im Gegensatz zu dem eines Geschenks, das stattdessen Freude bereiten sollte. Dies ist eine der Chiffren des Dadaismus, die Zweideutigkeit, ein Bügeleisen und scharfe Nägel zu vereinen. Das Bügeleisen ist ein nützliches Objekt, um das Aussehen eines Kleidungsstücks zu verbessern. Die Nägel hingegen sind ein Werkzeug. Eitelkeit und Schönheit stehen der harten existenziellen Notwendigkeit der Arbeit gegenüber. Darüber hinaus macht die Anbringung der Nägel genau in der Mitte der Bügeleisenplatte das Objekt als Haushaltsgerät unbrauchbar. Die 14 in die Platte geschweißten Nägel machen Bügeleisen mit Nägeln fast zu einem Folterinstrument. Der Reiz des Ready-mades wird daher durch die Unruhe, die es beim Betrachter erzeugt, noch verstärkt. Man Ray fand das Eisen bei einem Trödler und brachte später den Streifen mit den 14 Nägeln an. Das Werk wurde während der ersten Ausstellung gestohlen und daher vom Künstler mehrfach reproduziert. Die dokumentierten Repliken von Bügeleisen mit Nägeln sind 5000 nummerierte und vom Künstler signierte Exemplare. Das Ready-made Bügeleisen mit Nägeln ist in erster Linie eine mentale Operation. Es handelt sich um eine "syntagmatische Juxtaposition", bei der Objekte ohne logischen Zusammenhang assoziiert werden. Was die Objekte verbindet, ist vielmehr ein Paradoxon. Wie bei anderen Ready-mades entsteht die Bedeutung des Werks aus einer Rekontextualisierung des Objekts.  Übersetzt