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Betende Madonna, Ende 16.- Anfang 17. Jahrhundert

Codice: 282843
2.400
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Epoche: 18. Jh.
Kategorie: religiöse Gemälde
Aussteller
Ars Antiqua SRL
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Via Pisacane, 55, Milano (MI (Milano)), Italien
+39 02 29529057
http://www.arsantiquasrl.com
Betende Madonna, Ende 16.- Anfang 17. Jahrhundert 
Beschreibung:
Römische Schule, Ende 16. - Anfang 17. Jahrhundert Betende Madonna Öl auf Leinwand, 81 x 69 cm - mit Rahmen 83 x 95,5 cm Eine göttliche Reinheit spiegelt sich in vibrierendem Glanz auf dem Maphorion der vorliegenden Jungfrau wider. Das spürbare Schillern, das ihr feines, rosafarbenes Gewand strukturiert, das ebenfalls von frischem Licht durchzogen ist, erzeugt ein leichtes Rascheln, wenn sie ihre Hände erhebt. Die Madonna nimmt nämlich eine betende Haltung ein und öffnet ihre Handflächen, um die inbrünstige, ekstatische Absicht zu unterstreichen; der reine Hals wird mit geschickter Fülle von Pigmenten wiedergegeben, ebenso wie die Hände, die vollkommen lebendig sind, und die leuchtenden Augen. Mit feiner Sorgfalt schmückt der Künstler des vorliegenden Werkes das Haar der Jungfrau mit zarten weißen Bändern, die ihre Reinheit noch verstärken. Ein eindrucksvolles Licht fällt sanft auf die halbe Büste, ein vergegenwärtigtes Zeichen der göttlichen Herrlichkeit. Das vorliegende Werk ist dem spätmanieristischen Klima zuzuordnen, das in der Hauptstadt nach der Verkündung des Konzils von Trient (1545-1563) vorherrschte. Die spätmanieristischen Freiheiten, die man noch darin erkennen kann, wie zum Beispiel der intensive Lyrismus im Stil des Künstlers, sind mit der neuen katechetischen Absicht verwoben, die am Ende des Jahrhunderts einen gewissen figurativen Rigorismus hervorbrachte. Das vorliegende Werk spiegelt jedoch noch die außergewöhnliche römische Dynamik wider, die die Hauptstadt zu einem Bollwerk für die gesamte manieristische Lektion erhob, das nur von einem zweiten künstlerischen Zentrum, dem florentinischen, erreicht wurde. Die ergreifende Hingabe der Jungfrau spiegelt die zeitgenössischen Beispiele von Giuseppe Valeriano (1542-1596) wider, einem Jesuitenmaler, der in der Vermählung Mariens in der Kirche des Gesù in Rom sowie in der Schmerzensmutter der Pala von Recanati die gleiche Leidenschaft wiedergab. Aber es ist in der Himmelfahrt Mariens, die er zusammen mit Scipione Pulzone (1540/2-1584) schuf, dass das vorliegende Werk die größte Ähnlichkeit aufweist. Valeriano beteiligte sich zusammen mit Pulzone an der Ausschmückung der Kapelle der Madonna della Strada in der Kirche des Gesù mit sieben Gemälden, die sich auf die Geschichten der Jungfrau beziehen; insbesondere die Darstellung im Tempel bietet die gleiche Brillanz der Gewänder, die auch dem vorliegenden Werk eigen ist, mit einer leuchtenden Verflüssigung auf den ausgestreckten Armen des Priesters. Die Gestik der Jungfrau, von expliziter Unmittelbarkeit, entspricht auch der der bewegten Verkündigungsjungfrau von Marcello Venusti (1512/5-1579) im Rijksmuseum in Amsterdam. Ein Werk von Scipione Pulzone, die Unbefleckte Empfängnis für die Kirche S. Francesco in Ronciglione (heute Museo di Palazzo Doebbing), bietet eine weitere Parallele zu dem vorliegenden Gemälde hinsichtlich des vollen Gesichts der Madonna. Die bedeutende Vielfalt an Strömungen, die im päpstlichen Gebiet am Ende des Jahrhunderts entstanden, gefördert durch die Notwendigkeit, das kulturelle Programm neuer Bruderschaften und religiöser Orden zu verbreiten, rechtfertigt auch die Erinnerung an Federico Barocci (1528-1612), der im Kolorismus eine deutliche Ähnlichkeit zu Raffaellino Motta, genannt da Reggio (1550-1578), aufweist. Die lebhaften Modulationen der chromatischen Palette, hier mit den dominanten Rosatönen, wurden in erster Linie von Barocci gesucht, dem Vorreiter des Zeitalters der Gegenreformation; als Beispiele seien für Barocci die berühmte Madonna mit den Kirschen genannt, während für Motta Tobiolo und der Engel (Galleria Borghese, Rom) von edler und unmittelbarer Leuchtkraft sind, wie die vorliegende Madonna. Mit Ars Antiqua ist es möglich, alle Beträge bis zu 5.000 € zu NULL ZINSEN, für insgesamt 12 RATEN, zu stunden. Bsp. Tot. 4.500 € = monatliche Rate 375 € für 12 Monate. Bsp. Tot. 3.600 € = monatliche Rate 720 € für 5 Monate. Für Beträge über 5.000 € oder für eine längere Stundung (über 12 Raten) können wir eine personalisierte Zahlung anbieten. Kontaktieren Sie uns direkt, um das beste Angebot zu erhalten. TV-ÜBERTRAGUNGEN – SONNTAG 19.00 – 23.00 Dig.terr. 126 – 821 Sky – Im Streaming auf unserer Website www.arsantiquasrl.com und auf unseren sozialen Netzwerken Facebook und Youtube