Öl auf Holz von Cornelis van Poelenburgh oder Poelenburgh (Utrecht 1590-1667). Auf der Rückseite alte Inschrift "Poelenburgh aus der Sammlung des Duke of Buckingham". Das Gemälde zeigt eines seiner Lieblingsthemen. Er war Schüler von Abraham Bloemaert, studierte in Rom, wo er von 1617 bis 1625 blieb, und in Florenz. Er war besonders hervorragend in der Malerei von kleinen Figuren, Akten, Landschaften mit Ruinen im italienisierenden Stil, auf Kupfer oder Paneelen, manchmal mit mythologischen oder biblischen Szenen, manchmal in zeitgenössischen Umgebungen. Er war einer der wichtigsten Vertreter der ersten Generation der "Dutch Italianates"-Maler und einer der Gründer der "Schildersbent". Nach seiner Rückkehr nach Utrecht wurde er ein sehr erfolgreicher Maler, berühmt in aristokratischen und königlichen Kreisen. 1637 reiste er nach England, wo er vier Jahre lang blieb und für König Karl I. malte. Zu seinen Mäzenen gehörten Karl I., Cosimo II. de' Medici, Friedrich V., Kurfürst von der Pfalz, Baron van Wittenhorst. Das Gemälde wurde vor etwa vierzig Jahren restauriert und ist in ausgezeichnetem Zustand. Maße Tafel 46,3 x 41 mit Rahmen 70,5 x 66,5