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Jean-Baptiste Perroneau (Paris, 1715 – Amsterdam, 1783) Porträt einer Dame

Codice: 445074
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Autor: Jean-Baptiste Perroneau (Parigi 1715 - 1783)
Epoche: 18. Jh.
Kategorie: Porträt
Aussteller
Antichità Castelbarco
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Jean-Baptiste Perroneau (Paris, 1715 – Amsterdam, 1783) Porträt einer Dame  Übersetzt
Beschreibung:
Jean-Baptiste Perroneau (Paris, 1715 – Amsterdam, 1783) Porträt einer Dame Öl auf ovaler Leinwand 60 x 50 cm - Gerahmt 77 x 66 cm. Das Werk wird von folgendem Gutachten begleitet: Raffaelle Colace (Cremona), Ferdinando Arisi Referenzen: d’Arnoult, Dominique (2014) Jean-Baptiste Perronneau, c 1715-1783, ein Porträtmaler im Europa der Aufklärung   Auszug aus dem Gutachten von Dr. Colace: Dieses raffinierte Damenporträt ist ein perfektes Beispiel für den Stil von Jean-Baptiste Perroneau, einem talentierten französischen Maler, dessen schönste Werke, wie dieses hier, in die fünfte und sechste Dekade des 18. Jahrhunderts fallen. "Perroneau ist ein natürlicherer Kolorist als La Tour, er ist in seiner Malerei mit farbigem Staub voller klarer, frischer, fast feuchter Töne": So schreiben die Brüder Edmond und Jules de Goncourt im La Maison d'un Artiste (1880) über ihn, die in Perroneaus Kunst Berührungspunkte mit Joshua Reynolds (1723-1792) und im Allgemeinen mit der englischen Porträtkunst der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erkennen (vgl. D. Wakefield, French, Eighteenth-Century painting, London 1984, S. 79-80). Im Vergleich zur Pracht in der Präsentation von Charakteren und dem technischen Virtuosentum der französischen Porträts zeichnen sich Perroneaus Porträts tatsächlich durch eine gewisse Schlichtheit und einen weniger künstlichen Pittorismus aus, wie man an dem prächtigen Porträt von Daniel Jousse sehen kann, das im Musée des Beaux-Arts in Orléans aufbewahrt wird (Fig.1) oder an dem von Madame Chevoter (Fig.2) aus dem Jahr 1751, ebenfalls in Orléans, das in Pastell ausgeführt wurde - einer Technik, die der Maler ab der Mitte des Jahrhunderts bevorzugen sollte (beide abgebildet in La Pittura francese, herausgegeben von Pierre Rosenberg, Mailand 1999, II, S. 502, Abb. 487, 488). Die vage Melancholie, die auf dem Gesicht von Madame Chevotet zu lesen ist, spiegelt den sentimentalen und wandernden Charakter des Malers wider, der seinen Sujets fast immer Intelligenz, Sensibilität und einen Hauch von Abgeschiedenheit im Ausdruck verleiht, wie uns auch der ferne Blick unserer Dame verrät. Neben der Wiedergabe des Charakters sollte in diesem schönen Porträt die malerische Harmonie der zarten Farben und das klare Licht hervorgehoben werden, das das rosige Gesicht streichelt und in die Perle der Haarschmuck zwischen den dunklen Haaren einschneidet, die sich in ihrer schaumigen und vergänglichen Wiedergabe in dem fein schattierten Hintergrund auflösen, während fließende und lockere Pinselstriche den weiten Ausschnitt des Kleides mit einer weißen Rose in der Mitte beschreiben. Die Farben sind die der typisch "gedämpften" Palette von Perroneau, die üblicherweise auf Beige-, Braun-, Olivgrün-, Blau- und Weißtönen gespielt wird, die durch weiche und unterbrochene Pinselstriche auf einem neutralen Hintergrund aufgetragen werden, was zu einer natürlichen Zartheit führt, die weit entfernt ist von der künstlichen Brillanz und der malerischen Entschlossenheit eines Nattier. Gerade im einfachen und unscheinbaren Charakter liegen der Wert und der Charme der Porträts des französischen Künstlers, der sich nicht überraschend ab Mitte des 18. Jahrhunderts der diskreteren Pastelltechnik zuwandte, die seinem Empfinden entsprach. Mit Pastell gezeichnet sind beispielsweise neben dem bereits erwähnten Porträt von Madame Chevotet auch das wunderschöne Porträt eines Mädchens mit Kätzchen (Fig.3) aus dem Jahr 1743, das sich in der National Gallery in London befindet. Im Louvre hingegen befindet sich das berühmte Porträt Madame de Sorquainville (Fig.4) in Öl aus dem Jahr 1749, das sicherlich eine der größten Errungenschaften der Kunst von Perroneaut darstellt (Abb. in Wakefield 1984, op. cit., S. 70, Abb. 82). Dann können wir das Porträt von Magdaleine Pinceloup de la Grange (Fig.5) aus dem Jahr 1747 erwähnen, das sich heute im Getty Museum in Los Angeles befindet. Das Gemälde wird komplett mit einem ansprechenden, vergoldeten Holzrahmen verkauft und wird mit einem Echtheitszertifikat und einer beschreibenden ikonografischen Karte geliefert. Wir kümmern uns um den Transport der gekauften Werke und organisieren ihn sowohl für Italien als auch für das Ausland durch professionelle und versicherte Spediteure. Sollten Sie den Wunsch haben, dieses oder andere Werke persönlich zu sehen, empfangen wir Sie gerne in unserer neuen Galerie in Riva del Garda, in der Viale Giuseppe Canella 18. Wir erwarten Sie! Kontaktieren Sie uns für Informationen oder um einen Besuch zu vereinbaren, wir beantworten Ihre Fragen gerne. Folgen Sie uns außerdem auf: INSTAGRAM: https://www.instagram.com/galleriacastelbarco/?hl=it FACEBOOK: https://www.facebook.com/galleriacastelbarco/  Übersetzt