Eleganter Lüster mit fünf Leuchten, Kristall und Gold.
Seine Arme sind nach oben gerichtet und mit einer "Rigamenà"- (oder "torchon"-) Verarbeitung versehen, und die Schalen sind mit einer "Ballotton"-Verarbeitung, auch "Cabochon" genannt, versehen, um das Licht in der Umgebung stärker zu reflektieren.
Die Stiele der Blätter und Blumen haben die gleiche charakteristische "heisse" Verarbeitung wie die Arme. Die Blütenblätter der Blumen sind "gequetscht" und haben die Form von Narzissen, und die Blätter sind mit einer besonderen, gedrehten Form versehen, die von den Glasmachermeistern von Murano meisterhaft von Hand gefertigt wurde.
Abmessungen: Höhe cm. 64 Breite cm. 48
Venedig / Murano : XX Jahrhundert
Techniken:
RIGAMENÀ - RIGADIN RITORTO: Dekoratives Motiv, das bei der Herstellung von Murano-Lüstern verwendet wird und der Glasoberfläche die unverwechselbare Spiralverarbeitung verleiht. Die Technik besteht darin, den Glasbolzen, der an der Glasmacherpfeife befestigt ist, in eine Bronzeform, den sogenannten Bronzin, einzuführen. Das in die Glasmasse eingeprägte Muster weitet sich beim Blasen aus und bildet die entsprechende Textur. Es ist wichtig zu beachten, dass die Form das dekorative Muster, aber nicht die Form prägt, die ausschliesslich freihändig gefertigt wird.
BALLOTON: Der Begriff bezeichnet eine spezielle Verarbeitung, mit der der Glasoberfläche die typische Rautenstruktur verliehen wird. Diese Textur wird erhalten, indem der Glasbolzen, der an der Glasmacherpfeife befestigt ist, in eine rudimentäre Form, den sogenannten Bronzin, eingeführt wird. Beim Blasen weiten sich die von der Form eingeprägten Rippen aus und bilden das Netzmuster. Es ist wichtig zu beachten, dass die Form die Dekoration, aber nicht die Form prägt, die ausschliesslich freihändig gefertigt wird.
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